Spannung beim Blick in die Länder

Es stehen Wahlen ins Haus. im September Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, Kommunalwahl in Niedersachsen und die Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin.

Politische Meinung war nie etwas was mich ausgezeichnet hat. Nicht weil ich per se unpolitisch wäre – sondern weil die Prozesse einfach derart Kompliziert sind, dass es in keinem Verhältnis steht sich hier einzuarbeiten um dann nach einer Wahl keine Ergebnisse direkt wahrnehmen zu können.

Die gestrige Ausgabe von „Hart aber Fair“ im ARD (ARD-Mediathek) zeigt allerdings mit spannenden Gästen (endlich mal keine Bundespolitiker) wie wichtig diese Auseinandersetzung dennoch ist. Denn hier wird leider schnell klar, dass rechts wählen auch der Wunsch nach schnellen, deutlichen Signalen ist. Wer den öffentlichen Dienst in Deutschland von innen kennt der weiß, dass es diesen Wandel nicht geben wird. Zum Glück sind wir politisch in einer Situation die Alleinherrschaft wie im fall Trump oder Orban nicht vorsieht, vielleicht ist das aber auch eine „noch“-Situation.

Gut zu sehen, dass es politisch besser gebildete Menschen in diesem Land gibt die sich ebenfalls damit auseinandersetzen in dieser Sendung sehr klar machen, dass schwarz/weiß denken niemandem hilft, außer den extremen, egal auf welcher Seite.

Dennoch blicke ich mit einer Mischung aus Spannung und Sorge auf die Wahlen dieses Jahres, die Chance eine offen rechte Partei in Führungsverantwortung zu kommen gab es schonmal. Das Ergebnis war kein gutes. Zeit also für uns alle politisch schlauer zu werden.